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Kyoto-Preis

   

Der Kyoto-Preis ist eine j?hrlich verliehene Auszeichnung f?r ?berragende Leistungen in Wissenschaft und Kunst. Der hoch dotierte Preis wird seit dem Jahr 1985 vergeben. Neben dem Nobelpreis handelt es sich um eine der h?chsten Auszeichnungen f?r Verdienste um Wissenschaft und Kultur.

Es gibt drei Grundkategorien: Hochtechnologie, Grundlagenforschung und K?nste. Dabei rotiert jedes Jahr der Schwerpunkt in der entsprechenden Kategorie; z. B. rotiert der Technik-Preis zwischen den Disziplinen Elektronik, Biotechnologie, Werkstoffkunde und Informatik. Gerade in den Disziplinen, in denen kein Nobelpreis verliehen wird, gilt der Kyoto-Preis als die bedeutendste Auszeichnung, als ein zweiter Nobelpreis.

Die Nominierung findet im Juni statt, die feierliche Preisvergabe im November. An der Feier nimmt unter anderem der japanische Tennō mit seiner Familie teil.

Das Preisgeld betr?gt 50 Millionen Yen (ca. 364.000 Euro). Der Preis zeichnet dabei das gesamte Lebenswerk des Preistr?gers aus. Es wird gestiftet von der Firma Kyocera und ihrem Gr?nder Dr. Kazuo Inamori. Die Firma Kyocera hat ihren Sitz in der japanischen Stadt Kyōto; daher stammt der Name des Preises. Hier wird auch der Preis verliehen.

Kyoto-Preis - die Preisträger
Jahr Preisträger Kategorie Herkunft
2005

Simon A. Levin

Evolutionsbiologie, Ökologie USA
George H. Heilmeier Hochtechnologie USA
Nikolaus Harnoncourt Musik, Musikforschung Österreich
2004 Prof. Dr. Jürgen Habermas Philosophie Deutschland
Alfred George Knudson Medizin USA
Alan Curtis Kay Informatik USA
2003 Tamao Yoshida Kunst und Philosophie Japan
Prof. Eugene Newman Parker k. A. USA
Prof. George McClelland Whitesides k. A. USA
2002 Dr. Leroy Edward Hood
k. A. USA
Prof Michail Leonidowitsch Gromow k. A. Frankreich
Prof. Tadao Ando Architektur Japan
2001 Dr. Morton B. Panish k. A. USA
Dr. Izuo Hayashi k. A. Japan
Dr. Schores Iwanowitsch Alferow Physik Russland
2000 Prof. Sir Charles Antony Richard Hoare Informatik England
Prof. Walter Jakob Gehring Biologie Schweiz
Paul Ricoeur Philosophie Frankreich
1999 Dr. W. David Kingery
k. A. USA
Maurice Bèjart Tanz Frankreich
Dr. Walter H. Munk Werkstoffkunde USA
1998 Nam June Paik
Kunst USA
Dr. Kiyosi Itô Mathematik Japan
Dr. Kurt Wüthrich Chemie Schweiz
1997 Dr. Federico Faggin, Dr. Marcian Edward Hoff jr., Stanley Mazor und Dr. Masatoshi Shima Elektrotechnik verschiedene
Dr. Daniel Hunt Janzen Biologie USA
Iannis Xenakis Musik Frankreich
1996 Donald E. Knuth Informatik USA
1995 Roy Lichtenstein Kunst USA
1994 Akira Kurosawa Film Japan
Paul C. Lauterbur Medizin USA
1993 Witold Lutoslawski Musik Polen
Jack Kilby Elektrotechnik USA
1992 Karl Raimund Popper Philosophie Österreich / England
1991 Peter Brook Theater England
1990 Jane Goodall Biologie England
Renzo Piano Architektur Italien
1989 John Cage Musik USA
1988 Prof. Dr. Paul Thieme Indologie Deutschland
1987 Andrzej Wajda Film Polen


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